Schlaf, Kindlein schlaf

Schlaf, Kindlein schlaf

Die ersten Wochen mit dem kleinen Erdenbürger sind in der Regel einfach nur „hach, wie schön“. Die Hauptbeschäftigung des Nachwuchses besteht aus Schlafen. Lediglich, wenn Hunger oder Durst sie quälen, sind sie kurzzeitig wach. Probleme mit Schlafen, Einschlafen und Durchschlafen? Eher selten.

Werden die Babys älter, sind einige Wochen alt, werden die Zeitabstände, in denen sie sich mit Hunger melden, länger. Manche Kinder schlafen nachts bereits bis zu sechs Stunden durch! Damit dies so bleibt, ist es wichtig, auch über Tag die Wachphasen des Babys stets um einige Minuten zu verlängern. Rituale sind bereits bei Babys von grosser Bedeutung und deshalb sollte auch die letzte Tagesmahlzeit sich von den anderen Mahlzeiten unterscheiden.

Generell ist es wichtig, dass die Eltern ruhig und ausgeglichen sind. Diese Ruhe überträgt sich auch auf das Baby, gibt ihm Sicherheit.

Am Abend können Kinderlieder, eine sanfte Massage oder vor dem Schlafengehen ein warmes Bad signalisieren, dass jetzt die Nachtruhe einkehrt.

Was tun, wenn es mit dem Schlafen und Durchschlafen nicht klappt?

Manche Babys haben einfach Probleme mit dem Einschlafen oder dem Durchschlafen. Die Ursachen sind ganz verschieden, vielleicht

  • ist das Baby übermüdet und findet deshalb nicht in den Schlaf.
  • Oder das abendliche Ritual zeigt nicht deutlich genug, dass nun die Nachtruhe einkehren soll.
  • Oder fehlt das abendliche Ritual, das dem Baby schon so bekannt ist?
  • Auch Veränderungen in der Umgebung können sich negativ auf den Schlaf des Babys auswirken.

In diesen Fällen sollten Sie ganz deutlich das Ritual für die Nacht durchführen, das Kind auch stets zur gleichen Zeit zu Bett bringen. Selbst kleine Verzögerungen können sich negativ auf das Schlafverhalten des Kindes auswirken.

Wichtig ist, dass Sie sich als Eltern durch das Verhalten des Babys nicht aus der Ruhe bringen lassen. Und noch ein wichtiger Punkt: lassen Sie sich nicht durch die guten Ratschläge oder gar Kritik anderer verunsichern, sondern gehen Sie auf sich und das Baby ein.

Und selbst wenn das Baby nur auf dem Arm einschläft, weil es Streicheleinheiten benötigt, so lange es Ihnen gut tut und Sie sich dabei wohl fühlen, warum nicht?

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