Sport in der Schwangerschaft – ja oder nein?

Sport in der Schwangerschaft @Dirima, fotoliaSport in der Schwangerschaft @Dirima, fotolia

Auf die Frage „Sport in der Schwangerschaft?“, lautet die Antwort: „Aber sicher
doch!“
Die Bewegung schadet weder Mutter noch Kind, im Gegenteil, die Bewegung kann die Geburt erleichtern. Schwimmen, Wandern, Spazieren gehen, Gymnastik oder Fahrrad fahren – mit diesen Sportarten könnt ihr euch in der Schwangerschaft fit halten.

Denn für die Geburt braucht ihr Ausdauer. Und wenn man sich bis zur Geburt fit hält, kann das kein Schaden sein. Denn auch die Verdauung, der Kreislauf und der Stoffwechsel werden durch die regelmässige Bewegung positiv beeinflusst.

Sport in der Schwangerschaft – wie viel darf es sein?

Eine Vorgabe oder eine Empfehlung, wie viel Sport richtig oder was zu viel ist, gibt es nicht. Zumal Schwangere nie gleich sind, jede Schwangerschaft verläuft anders, jede Schwangere fühlt sich anders. Aus dem Grund, solltet ihr euch an die Faustformel halten, dass ihr euch beim Sport noch gut unterhalten könnt. Denn so habt ihr noch genug Puste und euer Baby ebenfalls.
Vor allen Dingen ist es die Regelmässigkeit der Bewegung, die euch positiv zugutekommt.
In welcher Form ihr euch bewegt, ob ihr zum Schwimmen geht oder täglich mit der Freundin walken geht, die Sportart muss euch gefallen und euch Spass machen.

Und da stellt sich häufig die Frage, welche Sportart ist eigentlich die richtige für mich? Nun, die Sportart, die euch Spass macht und auf die ihr euch freut, das ist die richtige. Sucht euch anfangs einen Sport aus, der zu eurer Fitness passt – mutet ihr euch direkt zu viel zu, macht es irgendwann keinen Spass mehr. Deshalb probiert verschiedene Sportarten aus, wenn ihr vor der Schwangerschaft noch keinen Sport gemacht habt. Schwimmen, Fahrradfahren oder Walken bescheren euch gleichmässige Bewegungsabläufe und eine gute Fitness. Wer vor der Schwangerschaft bereits Sport gemacht hat, kann auch bei dieser Sportart während der Schwangerschaft bleiben – vorausgesetzt, die Verletzungsgefahr ist nicht zu hoch.

Sport in der Schwangerschaft – die Vorteile

Schwangere Mütter, die sich regelmässig bewegen, haben

• ihr Gewicht besser im Griff
• weniger Rückenschmerzen
• versorgen das Baby besser mit Sauerstoff und auch Nährstoffen
• empfinden die Anstrengungen der Geburt nicht so schlimm und
• sind nach der Geburt wesentlich schneller wieder fit und auf den Beinen.

Ihr seht, Bewegung und Sport können keinesfalls schaden – vorausgesetzt, eure Schwangerschaft verläuft normal. Solltet ihr Probleme haben oder beim Sport merken, dass etwas nicht stimmt, dann hört direkt auf. Zur Sicherheit von euch und eurem Baby ist es vielleicht sinnvoll, die Frauenärztin oder den Frauenarzt aufzusuchen und das Problem abschecken zu lassen.

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